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Wie errechnet sich das Ruhegehalt?

Maßgeblich für die Berechnung des Ruhegehalts sind die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge und die ruhegehaltfähige Dienstzeit.

Die Berechnungsformel lautet:

Ruhegehalt = ruhegehaltfähige Dienstbezüge x Anpassungsfaktor x Ruhegehaltssatz (ruhegehaltfähige Dienstzeit x 1,79375).

Der Ruhegehaltssatz beträgt höchstens 71,75 % und mindestens 35 % (amtsabhängiges Mindestruhegehalt). Ist das amtsabhängige Mindestruhegehalt niedriger als das amtsunabhängige Mindestruhegehalt, so wird dieses anstelle des amtsabhängigen gewährt. Das amtsunabhängige Mindestruhegehalt beträgt für Versorgungsberechtigte nach dem Hess. Beamtenversorgungsgesetz 62 % der jeweils ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A6. Für Versorgungsberechtigte, für die das Versorgungsrecht des Landes Rheinland-Pfalz gilt, beträgt das amtsunabhängige Mindestruhegehalt 65 % aus der Stufe 7 der Besoldungsgruppe A4, zuzüglich 31,96 €.

Beispiel: 40 Jahre ruhegehaltfähige Dienstzeit x 1,79375 = 71,75 %

Der Ruhegehaltssatz kann unter bestimmten Voraussetzungen vorübergehend erhöht werden. Hierzu ist allerdings ein entsprechender Antrag der Beamtin oder des Beamten an den Dienstherrn zu richten.

Ruhegehaltfähige Dienstbezüge sind

  • das Grundgehalt der erreichten Dienstaltersstufe
  • der Familienzuschlag Stufe 1
  • Zulagen, die im Besoldungsrecht als ruhegehaltfähig bezeichnet sind.

Die Dienstbezüge aus einem Beförderungsamt sind in der Regel nur versorgungswirksam, wenn sie mindestens zwei Jahre bezogen wurden.

Ruhegehaltfähige Dienstzeiten sind u. a.

  • Beamtendienstzeiten
  • Wehr- oder Zivildienstzeit
  • Zeiten im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst

 

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