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§ 28
Sondervorschriften für die Umlageerhebung

(1) Ruht der Anspruch einer Beamtin oder eines Beamten auf das Diensteinkommen, so bleibt die Umlagepflicht in voller Höhe bestehen.

(2) 1Bei einer Beurlaubung ohne Bezüge entfällt die Umlagepflicht, soweit die Zeit der Beurlaubung nicht ruhegehaltfähig ist. 2Das Gleiche gilt für Beamtinnen, Beamte oder sonstige Bedienstete, deren Rechte und Pflichten aus dem Dienstverhältnis wegen Annahme der Wahl in das Europäische Parlament, in den Deutschen Bundestag oder in ein Landesparlament ruhen.

(3) Bei Teilzeitbeschäftigung oder Zeiten einer begrenzten Dienstfähigkeit wird die Bemessungsgrundlage für die Umlage entsprechend dem Umfang der Ruhegehaltfähigkeit dieser Beschäftigung berücksichtigt.

(4) 1Für die Ermittlung der Umlage werden die Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz und ihre Ortsgemeinden als Abrechnungseinheiten behandelt. 2Satz 1 gilt entsprechend, wenn aus verwaltungstechnischen Gründen für ein Mitglied Abrechnungsstellen eingerichtet sind.