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§ 8
Direktorin/Direktor

(1) 1Die Versorgungskasse wird von der Direktorin oder dem Direktor geleitet und vertreten. 2Sie oder er ist in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu berufen. 3Die Direktorin oder der Direktor kann auch in einem privatrechtlichen Vertragsverhältnis angestellt werden, das eine Versorgung nach beamtenrechtlichen Grundsätzen gewährleistet. 4Das Vertragsverhältnis ist auf sechs Jahre zu befristen. 5Die weitere Anstellung ist zulässig. 6Direktorin oder der Direktor ist Dienstvorgesetzter der Bediensteten der Versorgungskasse. 7Soweit nicht anders gesetzlich geregelt, werden die Aufgaben des Dienstvorgesetzten gegenüber der Direktorin oder dem Direktor von der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates wahrgenommen. 8Die Vorsitzende oder der Vorsitzende vertritt die Versorgungskasse beim Vertragsabschluss mit der Direktorin oder dem Direktor und sonstigen rechtsgestaltenden Erklärungen im Rahmen des Vertragsverhältnisses.

(2) 1Eine Beamtin oder ein Beamter der Versorgungskasse ist vom Verwaltungsrat zur Stellvertreterin oder zum Stellvertreter der Direktorin oder des Direktors zu bestellen. 2Sie oder er muss in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen sein.

(3) Die Direktorin oder der Direktor bereitet die Sitzungen des Verwaltungsrates vor und nimmt an diesen mit beratender Stimme teil.

(4) 1Die Direktorin oder der Direktor vollzieht die Beschlüsse des Verwaltungsrates und erledigt in eigener Zuständigkeit die Geschäfte der laufenden Verwaltung und die ihr oder ihm sonst durch Gesetz sowie vom Verwaltungsrat übertragenen Aufgaben. 2Im Rahmen der Beschlussfassung zu § 6 Buchst. d ist die Direktorin oder der Direktor zuständig für die Ernennung, Versetzung, Entlassung und Ruhestandsversetzung der Beamtinnen und Beamten sowie für die Einstellung, Höhergruppierung und Entlassung der sonstigen Bediensteten.

(5) 1Die Direktorin oder der Direktor ist für die sachgemäße Erledigung der Aufgaben und den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung verantwortlich. 2Die Haftung für die Erfüllung der Aufgaben der Direktorin bzw. des Direktors ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.