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Vorsorgemaßnahmen

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO)

Beihilfefähig sind folgende Früherkennungsmaßnahmen: 

1.

Bei Kindern bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres die Kosten für Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten, die eine körperliche oder geistige Entwicklung des Kindes in nicht geringfügigem Maße gefährden.
   
2. Bei Kindern und Jugendlichen für eine einmalige Jugendgesundheitsuntersuchung zwischen dem vollendeten zwölften und dem vollendeten fünfzehnten Lebensjahr.
   
3. Bei Frauen vom Beginn des zwanzigsten, bei Männern vom Beginn des fünfundvierzigsten Lebensjahres an die Aufwendungen für jährlich eine Untersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen.
   
4.
Bei Personen von der Vollendung des fünfunddreißigsten Lebensjahres an jedes zweite Jahr die Kosten für eine Gesundheitsuntersuchung, insbesondere zur Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit.

Beihilfefähig sind Aufwendungen für prophylaktische zahnärztliche Maßnahmen nach Abschnitt B Nr. 100 bis 102  und 200 des Gebührenverzeichnisses der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) sowie die im jeweils aktuellen Impfkalender aufgeführten Schutzimpfungen.

Nicht beihilfefähig sind Schutzimpfungen im Zusammenhang mit einem privaten Auslandsaufenthalt sowie andere als die zuvor genannten Vorsorgemaßnahmen.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.