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Heilbehandlungen

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO)

Heilbehandlungen (z. B. Massagen, Krankengymnastik, Bäder, Inhalationen, Logopädie usw.) und die dabei verbrauchten Stoffe sind nur beihilfefähig, wenn diese von einer Ärztin/ einem Arzt schriftlich verordnet wurden. Die Verordnung einer Heilpraktikerin/eines Heilpraktikers reicht nicht aus.

Die Heilbehandlungen müssen von Angehörigen von Heilhilfsberufen mit staatlicher Regelung der Berufsausbildung oder des Berufsbildes innerhalb ihres Berufs erbracht werden (z. B. Krankengymnastinnen/ Krankengymnasten, Logopädinnen/ Logopäden, Masseurinnen/ Masseure und medizinische Bademeisterinnen/ Bademeister, Physiotherapeutinnen/ Physiotherapeuten, Beschäftigungs- und Arbeitstherapeutinnen/ Arbeitstherapeuten).

Beihilfefähig sind die Aufwendungen für Heilbehandlungen bis zu den in der Verwaltungsvorschrift Nr. 3 zu § 6 Abs. 1 Nr. 3 HBeihVO genannten Höchstbeträgen.

Wissenschaftlich nicht allgemein anerkannte Behandlungs- und Untersuchungsmethoden sind nicht beihilfefähig.

Weitere Informationen über psychotherapeutische Behandlungen, Sanatoriumsaufent-halte, Heilkuren, Anschlussheilbehandlungen und Krankenhausbehandlungen finden sie nebenstehend.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.

Physikalisch-medizinische Leistungen
VV Nr. 3 zu § 6 Abs. 1 Nr. 3 HBeihVO

Beihilfefähig sind nur Aufwendungen für die in der VV Nr. 3 genannten Heilbehandlungen. Über die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für Heilbehandlungen, die weder in der VV Nr. 3 aufgeführt noch den dort aufgeführten Leistungen vergleichbar sind, entscheidet die oberste Dienstbehörde im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern und für Sport.

Über die in der VV Nr. 3 genannten beihilfefähigen Höchstbeträge hinaus steht keine Beihilfe zu.

 

Nicht beihilfefähige Behandlungs- und Untersuchungsmethoden
§ 6 Abs. 2 HBeihVO
 

Wissenschaftlich nicht allgemein anerkannte Behandlungs- und/oder Untersuchungsmethoden (z. B. Elektro-Neural-Behandlungen nach Dr. Croon, Elektro-Akupunktur-Verfahren (EAV) nach Dr. Voll, Frischzellen-, Trockenzellen- und Regeneresen-Behandlung, Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Dr. von Ardenne, Thymuspräparate, Serumtherapie (z. B. Wiedemann-Kur und dergleichen), Pulsierende Signaltherapie usw.) und die dabei verbrauchten Heil- und Verbandmittel sind grundsätzlich nicht beihilfefähig.

Der Aussschluss der Behandlungs- und/oder Untersuchungsmethode gilt unabhängig vom Erfolg oder Behandlung bzw. von der Qualifikation der Behandlerin/des Behandlers, also auch dann, wenn sie z. B. von einer Ärztin/einem Arzt durchgeführt wurde und im Einzelfall einen Erfolg brachte.