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Auslandsbehandlung

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO)

Außerhalb der Bundesrepublik Deutschland entstandene Aufwendungen sind nur beihilfefähig, wenn es sich z. B. um Aufwendungen im Krankheits-,  Pflege-, Geburts- oder Todesfall handelt und nur insoweit und bis zu der Höhe, wie sie in der Bundesrepublik Deutschland beim Verbleiben am Wohnort entstanden und beihilfefähig gewesen wären.

Die Festsetzungsstelle kann Übersetzungen der Belege sowie im Einzelfall deren Beglaubigung verlangen.

Aufwendungen sind ohne Beschränkung auf die Kosten in der Bundesrepublik Deutschland beihilfefähig, wenn die Aufwendungen eines Krankheitsfalles 1000 € nicht übersteigen oder in einem Land der Europäischen Union Aufwendungen für ambulante Behandlungen sowie für stationäre Behandlungen in öffentlichen Krankenhäusern entstanden sind. 

Bei einer geplanten Auslandsbehandlung setzen Sie sich bitte vor Beginn mit Ihrer Festsetzungsstelle in Verbindung, um die Kostenübernahme zu klären.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.