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Häusliche Pflege

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO) 

Es gibt drei Möglichkeiten der Beihilfegewährung bei häuslicher Pflege.

 1. Häusliche Pflege durch geeignete erwerbsmäßig tätige Pflegekräfte:

Pflegegrad ab 01.01.2017
1 Leistung als Entlastungsbetrag
2    689 €
3 1.298 €
4 1.612 €
5 1.995 €

 

2. Häusliche Pflege durch andere geeignete Personen als geeignete erwerbsmäßig tätige Pflegekräfte:

In diesen Fällen wird monatlich eine Pauschalbeihilfe gewährt.

Pflegegrad ab 01.01.2017
1      -                                          
2 316 €
3 545 €
4 728 €
5 901 €

 

Erfolgt die Pflege nicht für den gesamten Kalendermonat, wird die Pauschalbeihilfe entsprechend gemindert. Dabei wird der Kalendermonat mit 30 Tagen angesetzt.

Für die Bewilligung der Pauschalbeihilfe genügt ein einmaliger Antrag. Aufgrund dieses Antrags wird die Pauschalbeihilfe fortlaufend und vorschüssig zum Monatsersten gezahlt. Die Beihilfeberechtigten müssen der Festsetzungsstelle bei vorschüssiger Zahlung jeweils im Januar die Tage des vorausgegangenen Jahres nennen, an denen keine Pflege erfolgte.


3. Kombinationspflege:

Wird die Pflege teilweise durch erwerbsmäßig tätige Pflegekräfe, im Übrigen durch andere geeignete Personen erbracht, wird die Pauschalbeihilfe (Nr. 2) anteilig gewährt.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.