Suche

Sehhilfen

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO)

Für die erneute Beschaffung einer Brille oder von Kontaktlinsen genügt die Refraktionsbestimmung einer Augenoptikerin/eines Augenoptikers; die Aufwendungen hierfür sind bis zu 13 € je Sehhilfe beihilfefähig. Sie genügt auch, wenn bei der erneuten Beschaffung einer Brille z. B. andere Gläser notwendig waren oder statt einer Brille Kontaktlinsen notwendig sind.Voraussetzung für die erstmalige Beschaffung einer Sehhilfe (Brillen, Kontaktlinsen) ist die schrifliche Verordnung einer Augenärztin/eines Augenarztes, die ggf. auch die besondere Art und Ausstattung der optischen Teile umfassen muss.

Aufwendungen für die Ersatzbeschaffung von Sehhilfen sind nur dann beihilfefähig, wenn bei gleichbleibender Sehschärfe seit dem Kauf der bisherigen Sehhilfe drei Jahre (bei weichen Kontaktlinsen zwei Jahre) vergangen sind oder vor Ablauf dieses Zeitraums die erneute Beschaffung der Sehhilfe – ggf. nur der Gläser - notwendig ist, weil
- sich die Refraktion geändert hat,
- die bisherige Sehhilfe verlorengegangen oder unbrauchbar geworden ist oder
- bei Kindern sich die Kopfform geändert hat.

Die Gründe für die erneute Beschaffung innerhalb der Frist von drei Jahren müssen in der Rechnung ersichtlich sein.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.