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Brillen

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO)

Aufwendungen für Brillen sind - einschließlich Handwerksleistung, jedoch ohne Brillenfassung - bis zu folgenden Höchstbeträgen beihilfefähig:

- für vergütete (entspiegelte Gläser) mit Gläserstärken bis +/- 6 Dioptrien (dpt):
- Einstärkengläser:      für das sphärische Glas                               31 €
                                    für das zylindrische Glas                              41 €

- Mehrstärkengläser:  für das sphärische Glas                                72 €
                                   für das zylindrische Glas                               92 €

- bei Gläserstärken über +/- 6 dpt: zuzüglich je Glas                       21 €

- Dreistufen- oder Multifokalgläser: zuzüglich je Glas                      21 €

- Gläser mit prismatischer Wirkung                                                  21 €
 

Neben den Höchstbeträgen sind Mehraufwendungen für Brillen mit Kunststoffgläsern und Leichtgläsern (hochbrechende mineralische Gläser) zuzüglich je Glas bis zu 21 €, Mehraufwendungen für getönte Gläser (Lichtschutzgläser) und phototrope Gläser zuzüglich je Glas bis zu 11 € beihilfefähig. Vorraussetzung ist eine augenärztliche Verordnung für diese Gläser.

Aufwendungen für Zweitbrillen, Bildschirmbrillen, Brillenversicherungen und Brillenetuis sind nicht beihilfefähig.

Müssen Schulkinder während des Schulsports Sportbrillen tragen, sind neben den Gläsern (bis zu den Höchstwerten) die Aufwendungen für eine Brillenfassung bis zu 52 € beihilfefähig.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.