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Zahnbehandlung

Regelungen nach der Hessischen Beihilfenverordnung (HBeihVO)

Beihilfefähig sind Aufwendungen für prophylaktische Leistungen, konservierende Leistungen, chirurgische Leistungen, Leistungen bei Erkrankungen der Mundschleimhaut und des Paradontiums, prothetische Leistungen, kieferorthopädische Leistungen, Eingliederung von Aufbissbehelfen und Schienen, funktionsanalytische und funktionstherapeutische Leistungen und implantologische Leistungen sowie allgemeine zahnärztliche Leistungen wie z. B. Erstellung eines Heil- und Kostenplans, Honorarkosten für Anästhesieleistungen, Untersuchungen usw.

Die Angemessenheit und damit die Beihilfefähigkeit der Honorarkosten bestimmt sich nach dem Gebührenrahmen der Gebührenordnung für Zahnärzte. Werden Leistungen erbracht, die nicht in der Gebührenordnung für Zahnärzte enthalten sind, können diese nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden.

Kosten für Anästhetika, Analgetika, Einmalsachen, Naht- und Verbandmaterial, Bohrer, Fräsen, Feilen, Mund- und Handschutz, Kunststoff für Provisorien und Unterfütterungen usw. sind nicht beihilfefähig. Dies gilt auch dann, wenn die Zahnärztin/der Zahnarzt diese Kosten berechnen darf.

Interessante Beihilfeinformationen zur Beihilfenverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (BVO) finden Sie auf den Internetseiten des Landesamtes für Finanzen.