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Fragen zur Pflichtversicherung

Wer wird in der Zusatzversorgung pflichtversichert?

Der Versicherungspflicht unterliegen Beschäftigte, die mindestens 17 Jahre alt sind und bis zum Erreichen der individuellen abschlagsfreien Regelaltersgrenze die Wartezeit von 60 Umlagemonaten noch erfüllen können.

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Wie wird die Pflichtversicherung finanziert?

Für die Pflichtversicherung wird ein Abrechnungsverband I und II geführt.

Im Abrechnungsverband I ist vom zusatzversorgungspflichtigen Entgelt eine Umlage in Höhe von 6,2 % zu zahlen. Davon trägt der Arbeitgeber 5,7 % und der Arbeitnehmer
0,5 %. Darüber hinaus erhebt die ZVK vom Arbeitgeber ein Sanierungsgeld von zurzeit 2,3 %.

Im kapitalgedeckten Abrechnungsverband II sind Beiträge in Höhe von insgesamt 6,35 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zu zahlen. Vom Pflichtbeitrag in Höhe von 5,86 % trägt der Arbeitgeber 5,56 % und der Arbeitnehmer 0,3 %. Daneben wird vom Arbeitgeber ein Sonderzuschlag von 0,49 % erhoben.

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Was geschieht bei einem Arbeitgeberwechsel?

Wechseln Sie zu einem Arbeitgeber, der bei unserer Kasse Mitglied ist, wird die Versicherung fortgeführt.

Nehmen Sie eine Beschäftigung bei einem Arbeitgeber im Zuständigkeitsbereich einer anderen kommunalen oder kirchlichen Zusatzversorgungskasse auf, werden Ihre Betriebsrentenanwartschaften dorthin übergeleitet. Mit der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) wird keine Überleitung durchgeführt. Hier werden die Versicherungszeiten für die Erfüllung der Wartezeit nur gegenseitig anerkannt. Für die Überleitung bzw. die Anerkennung ist jeweils ein Antrag bei der neu zuständigen Zusatzversorgungseinrichtung erforderlich. Unser Antragsformular finden Sie hier.

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Wie wirken sich Mutterschutzzeiten in der Zusatzversorgung aus?

Zeiten des gesetzlichen Mutterschutzes, also in der Regel 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt, werden wie Versicherungszeiten mit Umlagemonaten und einem fiktiven zusatzversorgungspflichtigen Entgelt entsprechend einer Entgeltfortzahlung behandelt. Damit werden sie für die Wartezeiterfüllung berücksichtigt.

Seit dem 1. Januar 2012 werden die Mutterschutzzeiten automatisch vom Arbeitgeber gemeldet. Mutterschutzzeiten vor 2012 können nur auf schriftlichen Antrag der Versicherten oder Rentnerin anerkannt werden. Das Antragsformular finden Sie hier. Für die Bearbeitung ist ein Nachweis beizufügen, aus dem Beginn und Ende der Mutterschutzzeit entnommen werden können (z. B. Versicherungsverlauf der gesetzlichen Rentenversicherung, Bescheinigung der Krankenkasse über die Zahlung des Mutterschaftsgeldes).

Durch die Berücksichtigung der Mutterschutzzeiten kann sich die Höhe Ihrer Anwartschaft oder Betriebsrente geringfügig erhöhen. Verschlechterungen ergeben sich aber nicht.

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Wird die Elternzeit in der Zusatzversorgung berücksichtigt?

Während der Elternzeit, in der kein Entgelt bezogen wird, werden Versorgungspunkte aus einem fiktiven Entgelt von 500 € pro Monat und Kind berücksichtigt, jedoch höchstens 36 Kalendermonate je Kind. Im Gegensatz zur Mutterschutzzeit gilt die Elternzeit nicht als Umlagemonat und wird damit auch nicht für die Wartezeiterfüllung berücksichtigt.

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Kann ich eine Beitragserstattung von der ZVK erhalten?

Wenn Ihr Beschäftigungsverhältnis geendet hat und Sie künftig nicht mehr im öffentlichen Dienst arbeiten werden, können Sie sich unter der Voraussetzung, dass die Wartezeit von 60 Umlagemonaten nicht erfüllt ist, die von Ihnen selbst getragenen Beitragsanteile erstatten lassen. Den Antrag auf Beitragserstattung können Sie bis zur Vollendung Ihres 69. Lebensjahres stellen. Das Antragsformular finden Sie hier.

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Wann erhalte ich von der ZVK eine Rentenauskunft?

Die Versicherten der ZVK erhalten jedes Jahr einen Nachweis über den Stand der insgesamt erworbenen Anwartschaft auf Betriebsrente wegen Alters.

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Was ist der Messbetrag?

Der Messbetrag ist der versicherungsmathematisch festgelegte Wert eines Versorgungspunktes. Er beträgt 4 €.

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Wann zahlt die ZVK eine Betriebsrente?

Die ZVK gewährt auf Antrag eine Betriebsrente, wenn eine gesetzliche Rente gezahlt wird und die Wartezeit von 60 Monaten erfüllt ist. Die Wartezeit entfällt, wenn ein Arbeitsunfall Ursache für die Rentengewährung ist.

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Gibt es wegen vorzeitiger Inanspruchnahme der Betriebsrente Abschläge?

Bei vorzeitiger Inanspruchnahme wird die Betriebsrente entsprechend den Abschlägen in der gesetzlichen Rentenversicherung um 0,3 % pro Monat gekürzt, höchstens jedoch um 10,8 %.

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Was passiert, wenn ich Frührentner werde?

Bei Erwerbsminderung werden für jedes Jahr bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres Versorgungspunkte hinzugerechnet. Berechnungsgrundlage ist das durchschnittliche monatliche Entgelt der letzten drei Jahre.

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