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Auswirkungen der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst auf die Zusatzversorgung

Am 29. April 2016 haben die Tarifvertragsparteien eine Einigung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und kommunalen Arbeitgebern erzielt. Gegenstand dieser Tarifeinigung war auch die Zusatzversorgung. Danach wird neben einer ggf. bereits bestehenden Arbeitnehmerbeteiligung ab dem 1. Juli 2016 eine zusätzliche Eigenbeteiligung von 0,2 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgeltes erhoben. Ab 1. Juli 2017 erhöht sich der zusätzliche Finanzierungsanteil auf 0,3 % und ab 1. Juli 2018 auf 0,4 %. Die Arbeitgeber (Mitglieder) haben eine Leistung in gleicher Höhe zu erbringen.

Diese Regelung gilt jedoch nur für einen Teil der kommunalen Zusatzversorgungskassen. Die Versicherten und Mitglieder der ZVK Darmstadt sind hiervon zunächst nicht betroffen.

Die Tarifeinigung sieht jedoch auch bei den aktuell nicht betroffenen Kassen eine entsprechende zusätzliche Beteiligung der Versicherten und Mitglieder am Finanzierungsaufwand vor für den Fall, dass künftig die Umlage oder der Beitrag erhöht wird.