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Rundschreiben Nr. 2/2013

vom 26. August 2013

 

1. Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten
 

2. DATÜV-ZVE
 

3. Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigungen
 

4. Einzugsermächtigung für die Zahlung von Umlagen,
    Sanierungsgeldern und Pflichtbeiträgen
 

5. Neue Rentenanträge

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den obengenannten Themen informieren wir Sie wie folgt:

1. Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten

Ab Mitte September erhalten unsere Versicherten das Versorgungskonto für das Jahr 2012, mit dem sie über den Stand ihrer Anwartschaften zum abgelaufenen Jahr informiert werden.

Den diesjährigen Versand der Versorgungskonten nutzen wir, um allen weiblichen Pflichtversicherten zusammen mit der Anwartschaftsmitteilung einen Erhebungsbogen zur Beantragung von Mutterschutzzeiten vor 2012 zu übersenden. Der Erhebungsbogen steht auch auf unserer Webseite www.zvk-darmstadt.de unter
Formulare\Antrag auf Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten zum Download bereit. Für eventuelle Rückfragen Ihrer Beschäftigten zum Erhebungsbogen für die Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten vor 2012 geben wir Ihnen die folgenden Hinweise:

• Ein Antrag auf Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten ist nur für Zeiten vor dem 1.
  Januar 2012 erforderlich. Mutterschutzzeiten ab 2012 werden uns unmittelbar vom
  Arbeitgeber gemeldet.

• Für die Beantragung der Mutterschutzzeiten sollte möglichst der dem
   Versorgungskonto beigefügte Erhebungsbogen verwendet werden. Dieser ist
   bereits mit den persönlichen Angaben wie der Versicherungsnummer und einem
   Barcode bestückt. Hierdurch wird nach der Rücksendung eine automatisierte und
   beschleunigte Bearbeitung in unserem Haus ermöglicht.

• Wenn Versicherte den Antrag der Webseite verwenden möchten, sollte vor dem
   Druck die Versicherungsnummer ausgefüllt werden. Hierdurch wird ein Barcode
   generiert, der ebenfalls eine automatisierte Weiterverarbeitung bewirkt. Einen
   entsprechenden Hinweis enthält auch das Online-Formular.

• Sofern bereits ein Antrag auf Berücksichtigung von Mutterschutzzeiten bei uns
  gestellt wurde, ist eine erneute Antragstellung nicht mehr erforderlich.

• Es können nur solche Mutterschutzzeiten anerkannt werden, die während einer
   Pflichtversicherung bei einer Zusatzversorgungskasse für den öffentlichen Dienst
   zurückgelegt wurden.

• Für die Erhebung der Zeiten ist die Zusatzversorgungseinrichtung zuständig, bei der
   zuletzt eine Pflichtversicherung bestand bzw. noch besteht. In dem Antrag sind daher
   alle Mutterschutzzeiten anzugeben, die während einer Pflichtversicherung bei einer
   Zusatzversorgungskasse zurückgelegt wurden, auch wenn die Versicherung zuvor
   bei einer anderen Kasse bestanden hat.

• Aus den bei uns gespeicherten Daten ist nicht immer eindeutig erkennbar, ob Zeiten
  des Mutterschutzes während einer Pflichtversicherung zurückgelegt wurden. Wir
  werden den Vordruck daher allen weiblichen Versicherten zuschicken. Dadurch lässt
  es sich leider nicht vermeiden, dass den Erhebungsbogen auch Frauen erhalten, für
  die eine Geltendmachung derartiger Zeiten nicht in Frage kommt.

• Den Erhebungsbogen werden wir an ca. 55.000 Versicherte verschicken. Aufgrund
  der hohen Fallzahlen kann die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir
  bitten daher nach Möglichkeit von Rückfragen abzusehen.

• Für jede beantragte Mutterschutzzeit werden die Versicherten mit einem separaten
  Schreiben über die Anerkennung bzw. Ablehnung der geltend gemachten Zeiten
  informiert.

2. DATÜV-ZVE

Eine aktuelle Version der DATÜV-ZVE, die u. a. auch die neuen Meldetatbestände zu den Mutterschutzzeiten enthält, haben wir auf unserer Internetseite www.zvk-darmstadt.de im Mitgliederbereich/Service eingestellt.

3. Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigungen

Am 1. Januar 2013 ist das Gesetz zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung in Kraft getreten, wonach die Verdienstobergrenze für geringfügige Beschäftigungen nach § 8 Abs. 1 SGB IV von 400 € auf 450 € angehoben wurde.

Die Reform bei den geringfügigen Beschäftigungen hat keine Auswirkungen auf die Versicherungspflicht in der Zusatzversorgung, denn geringfügig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV sind bereits seit 1. Januar 2003 versicherungspflichtig in der Zusatzversorgung. Ausgenommen von der Versicherungspflicht sind nur die sog. kurzfristig Beschäftigten nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV. Die Anhebung der Verdienstobergrenze ist insoweit auch hier unbeachtlich.

Bisher waren geringfügig Beschäftigte in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei mit der Option, auf die Versicherungsfreiheit zu verzichten. In Umkehrung der bisherigen Regelung werden diese sog. Minijobs (bei erstmaligem Beginn einer geringfügigen Beschäftigung ab 1. Januar 2013) nun grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Befreiung von der Versicherungspflicht ist auf Antrag möglich.

Mit der bestehenden Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch die Voraussetzungen erfüllt, um beim Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge, z. B. mit einer Freiwilligen Versicherung bei unserer Kasse, die staatliche Riester-Förderung in Anspruch zu nehmen.

Die Beschäftigten brauchen monatlich nur 5 € in die Versicherung einzuzahlen, um die volle staatliche Förderung zu erhalten. Das sind jährlich 154 € Grundzulage sowie ggf. 185 € Kinderzulage (bzw. 300 € bei Geburten ab dem 1.1.2008) für jedes kindergeldberechtigte Kind. Zusammen mit der Riester-Förderung bietet die Freiwillige Versicherung somit eine attraktive Möglichkeit, die spätere Altersversorgung kostengünstig aufzustocken.

4. Einzugsermächtigung für die Zahlung von Umlagen,
    Sanierungsgeldern und Pflichtbeiträgen

Aus dem Kreis unserer Mitglieder erhalten wir immer wieder Anfragen, die Zahlungen der fälligen Umlagen, Sanierungsgelder und Pflichtbeiträge mittels Einzugsermächtigung zu ermöglichen.

Leider können wir Ihnen den Einzug der fälligen Zahlungen nicht anbieten, da der damit verbundene administrative Aufwand für unser Haus nicht zu leisten wäre. Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass die monatlich fälligen Beträge nicht gleichbleibend sind, sondern mehr oder weniger häufigen Schwankungen unterliegen.

Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

5. Neue Rentenanträge

Unseren Antrag auf Betriebsrente für Versicherte haben wir geringfügig überarbeitet. Zum einen wurde die Frage nach Vorversicherungszeiten bei einer anderen Zusatzversorgungseinrichtung (Ziffer 6.1) dahingehend erweitert, dass auch bei einer anderen Kasse bestehende Anrechte aus einem Eheversorgungsausgleich anzugeben sind. Diese können ggf. auch übergeleitet werden.

Spätestens bei Eintritt des Rentenfalles soll unseren weiblichen Versicherten die Möglichkeit eröffnet werden, bisher nicht beantragte Mutterschutzzeiten geltend zu machen. Wir haben daher eine entsprechende Frage in den Rentenantrag aufgenommen.

Bitte verwenden Sie künftig nur noch den aktuellen Antragsvordruck, den Sie auch auf unserer Webseite www.zvk-darmstadt.de unter Service/Formulare finden.

Besuchen Sie uns auch im Internet.

Hier finden Sie diese und viele weitere Informationen rund um die Zusatzversorgung Ihrer Beschäftigten.

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns an.

Mit freundlichen Grüßen

Weldert
Direktor

 

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Rufen Sie bitte eine unserer Servicenummern an.
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