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Rundschreiben Nr. 3/2010

vom 25. November 2010

 

Änderung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) in der Freiwilligen Versicherung (Tarif 2002)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Freiwilligen Versicherung bei der ZVK Darmstadt bieten wir unseren Versicherten ergänzend zur Betriebsrente aus der Pflichtversicherung eine attraktive und zukunftsorientierte Alters- und Hinterbliebenenversorgung.

In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für Versicherungen allerdings stark verändert. Das stetig gesunkene Zinsniveau auf den Kapitalmärkten sowie die stärker als erwartet gestiegene Lebenserwartung der Versicherten haben bereits dazu geführt, dass wir für Neuverträge ab dem 1. Januar 2010 einen neuen Tarif in der Freiwilligen Versicherung eingeführt haben (Tarif 2009). Hierüber haben wir Sie mit unserem Rundschreiben Nr. 1/2010 informiert.

Da wir unseren Versicherten auch künftig eine sichere Altersversorgung bieten wollen, sind wir gezwungen, auf die veränderten Rahmenbedingungen auch im Tarif 2002 zu reagieren und die dort abgeschlossenen Versicherungen zum 1. Januar 2011 anzupassen.

Die hierzu notwendigen Änderungen der AVB wurden gemeinsam mit dem Verantwortlichen Aktuar entwickelt, vom Verwaltungsausschuss der Zusatzversorgungskasse am 16. September 2010 beschlossen und von der Versicherungsaufsichtsbehörde am 15. Oktober 2010 genehmigt.

Geändert wurden im Wesentlichen die folgenden Punkte:

  • Den Leistungen aus der Freiwilligen Versicherung liegt während der Ansparphase eine Garantieverzinsung von 3,25 % zugrunde. Dies entspricht einer garantierten Rente in Höhe von 75 % der in Aussicht gestellten Leistungen. Im Vorgriff auf erwartete höhere Erträge wurde bisher ab dem Renteneintritt ein um 2 Prozentpunkte höherer Zins einkalkuliert. Dieser nicht garantierte Überschussanteil konnte nicht erwirtschaftet werden und entfällt deshalb sowohl für die bisher erworbenen Anwartschaften als auch für Anwartschaften aus Beiträgen ab dem 1. Januar 2011.
  • Die Versorgungspunkte für Beitragszahlungen ab dem 1. Januar 2011 erhöhen sich beim Verzicht auf die Mitversicherung von Hinterbliebenen für männliche Versicherte um 15 % statt bisher 20 % und für weibliche Versicherte um 3 % statt bisher 5 %.
  • Beim Ausschluss des Erwerbsminderungsrisikos werden die Versorgungspunkte für Beitragszahlungen ab dem 1. Januar 2011 bis zum Alter von 45 Jahren um 8 % statt bisher 20 % erhöht. Für jedes weitere Lebensjahr vermindert sich diese Erhöhung um 0,4 % statt bisher 1 %.
  • Die Kürzung von 0,3 % pro Monat bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Altersrente erfolgt nicht mehr einheitlich bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres, sondern entsprechend den Regelaltersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Da der Freiwilligen Versicherung im Tarif 2002 aber weiterhin ein Garantiezins von 3,25 % zugrunde liegt und die Rentenleistungen auch künftig jährlich um 1 % erhöht werden, stellt die Freiwillige Versicherung der ZVK Darmstadt im Marktvergleich immer noch eine attraktive und leistungsstarke Altersversorgung dar.

Sollte sich an den Kapitalmärkten langfristig wieder eine positive Entwicklung einstellen, werden wir selbstverständlich mit entsprechenden Leistungsverbesserungen reagieren. Diese gelten dann auch für die ab dem 1. Januar 2011 eingetretenen Rentenfälle. Die AVB sehen hierzu eine regelmäßige Überprüfung durch den Verantwortlichen Aktuar vor.

Unsere Versicherten haben wir über die Änderungen ihrer Freiwilligen Versicherung bereits informiert. Die geänderten AVB sowie eine vergleichende Übersicht sind beigefügt.

Besuchen Sie uns auch im Internet.

Dieses Rundschreiben sowie alle weiteren Informationen zur Zusatzversorgung Ihrer Beschäftigten finden Sie auch auf unserer Homepage unter der Rubrik „Infopool“.

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns an.

Mit freundlichen Grüßen
In Vertretung


Wallisch
Stellv. Direktor

Anlagen

Bitte geben Sie diese Informationen auch an Ihre Personalstelle weiter. Vielen Dank!


 

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