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Rundschreiben Nr. 4/2014

vom 16. Dezember 2014

 

1. Schulungen für Personalsachbearbeiterinnen und
    Personalsachbearbeiter
 

2. Berechnungswerte für das Jahr 2015
 

3. Meldeverfahren: Geburt eines weiteren Kindes während einer 
    bereits bestehenden Elternzeit
 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Rundschreiben informieren wir Sie zu den obengenannten Themen.
 

1. Schulungen für Personalsachbearbeiterinnen und
    Personalsachbearbeiter
 

Auch im kommenden Jahr bieten wir wieder Grundlagenschulungen für Personalsachbearbeiterinnen und Personalsachbearbeiter an. Das Schulungsangebot richtet sich in erster Linie an die in Ihrem Haus mit Personalfragen betrauten Personen, die bisher keine oder nur geringe Kenntnisse im Zusatzversorgungsrecht haben.

Näheres zu den Inhalten und Terminen finden Sie auf unserer Homepage im Servicebereich unter der neu eingerichteten Rubrik „Schulungsveranstaltungen“. Dort ist auch das Anmeldeformular hinterlegt.

Ergänzend zu den Grundlagenschulungen werden wir voraussichtlich im Herbst 2015 erstmals auch Aufbauschulungen durchführen. Die Inhalte und Termine werden wir rechtzeitig auf unserer Internetseite bekannt geben.
 

2. Berechnungswerte für das Jahr 2015
 

Eine Übersicht mit den maßgebenden Berechnungswerten für das Jahr 2015 ist die-sem Rundschreiben beigefügt.
 

3. Meldeverfahren: Geburt eines weiteren Kindes während einer
    bereits bestehenden Elternzeit
 

Wird während einer laufenden Elternzeit ein weiteres Kind geboren, schließt sich die Elternzeit für dieses Kind an die abgelaufene erste Elternzeit an. Wenn aufgrund der Geburt eines weiteren Kindes eine neue Elternzeit beantragt wird, endet die alte Elternzeit (§ 16 Abs. 3 Satz 2 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz). Damit bestehen bei einem Elternteil nie mehrere Elternzeiten parallel.

In der Zusatzversorgung ist für die Gewährung der sozialen Komponente Elternzeit neben dem ruhenden Beschäftigungsverhältnis wegen Elternzeit die Anzahl der Kinder maßgebend, für die ein Anspruch auf Elternzeit besteht. Entgegen der bisher vertretenen Auffassung ist nicht entscheidend, dass für alle Kinder tatsächlich Elternzeit beantragt wird. Wenn während einer bestehenden Elternzeit ein weiteres Kind geboren wird, beginnt ab der Geburt des zweiten Kindes ein neuer Versicherungsabschnitt mit Versicherungsmerkmal „28“ und Anzahl der Kinder „2“ (siehe auch Handbuch für Personalsachbearbeiter Teil E 2.7.4).

Grundsätzlich können bis zu zwölf Monate der für jedes Kind zustehenden Elternzeit auf einen späteren Zeitpunkt bis zur Vollendung des achten Lebensjahres des Kindes übertragen werden (§ 15 Abs. 2 Satz 4 BEEG). Die Meldung „Anzahl Kinder“ hat dann jeweils so zu erfolgen, wie die Elternzeit beantragt wurde.
 

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns bitte an.
 

Abschließend möchten wir uns bei Ihnen für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr bedanken und wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
 

Mit freundlichen Grüßen

Wallisch
Direktor

Anlage

 

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