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§ 27
Abschluss von Überleitungsabkommen

(1) 1Die Kasse kann durch Überleitungsabkommen mit anderen Zusatzversorgungseinrichtungen vereinbaren, dass

a)        Versicherungszeiten bei diesen Einrichtungen für die Erfüllung von Wartezeiten 
            als Versicherungszeiten bei der Kasse gelten,

b)        die bei diesen Einrichtungen erworbenen Versorgungspunkte aus der 
            Pflichtversicherung und Anwartschaften aus der freiwilligen Versicherung nach 
            einem Arbeitgeberwechsel auf die neu zuständige Kasse übertragen werden.
            Die Übertragung von Versorgungspunkten und Anwartschaften kann bis zum 
            Eintritt des Versorgungsfalles aufgeschoben werden. Versorgungspunkte 
            nehmen an der Überschussverteilung bei der annehmenden Kasse erst ab 
            dem Zeitpunkt teil, zu dem der versicherungsmathematische Barwert berechnet 
            worden ist. Die weiteren Einzelheiten sind in Überleitungsabkommen zu regeln.

2Zusatzversorgungseinrichtungen im Sinne von Satz 1 sind die ordentlichen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft kommunale und kirchliche Altersversorgung (AKA) e. V. – Fachvereinigung Zusatzversorgung – und die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder.

(2) Mit zwischenstaatlichen und überstaatlichen Einrichtungen, mit der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost, der Bahnversicherungsanstalt Abteilung B, der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen und der Versorgungsanstalt der deutschen Kulturorchester kann im Rahmen von Abkommen auf der Grundlage von Gegenseitigkeit vereinbart werden, dass der versicherungsmathematische Barwert der vor dem Arbeitgeberwechsel erworbenen Anwartschaften übertragen wird; bei einer Übertragung an die Kasse wird der Barwert als freiwillige Versicherung entgegengenommen.

(3) Von sonstigen Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung kann der versicherungsmathematische Barwert der bisher erworbenen Anwartschaften als freiwillige Versicherung entgegengenommen werden.